Gestalte mit uns Bänke als Zeichen gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen*!
Damit sagen wir ganz deutlich: hier hat Gewalt an Frauen* und Mädchen* keinen Platz!
Für eine Nachbarschaft ohne Partnergewalt!
Wir, StoP Neukölln – Stadtteile ohne Partnergewalt, haben bereits einige Bänke in Neukölln gestaltet. Gemeinsam mit Nachbar*innen und Kolleg*innen aus anderen Neuköllner Initiativen.
Hier stehen bereits StoP-Bänke (in Neukölln):
Karl-Marx-Platz (Richtung Karl-Marx-Straße)
Frauencafé Gropiusstadt, Löwensteinring 21 a
Grünanlage am Fennpfuhl
Frauenzentrum Affidamento, Richardplatz 28
Schierker Platz, Spielplatz (zwei Bänke)
Vor dem Nachbarschaftshaus am Körnerpark, Schierker Str. 53
Thomashöhe
Liselotte-Berger-Platz
Falkplatz (Rollbergviertel)
StoP – Feministischer Handarbeitstreff
Liebe Nachbarschaft!
Wer von euch hat Lust kreativ, und (pro-)feministisch aktiv zu sein und dabei andere Menschen aus dem Kiez kennen zu lernen?
Ob häkeln, sticken, stricken, malen uvm.
Wir häkeln zum Bespiel Rosen gegen Gewalt (an Frauen* / LGBTIQ*) / #rosesagainstviolence und sticken gegen Femizide. Unsere Werke nehmen wir mit zu Ständen, auf Kundgebungen oder Demonstrationen.
Handarbeit hat eine langeTradition im feministischen Widerstand.
Lasst uns vernetzen!
Alle Neuköllner*innen / alle Geschlechter sind willkomen!
Wir treffen uns: Jeden 1. & 3. Mittwoch im Monat, 17:00-19:00 Uhr
StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt
Wir sensibilisieren die Nachbarschaft für das Thema Partnergewalt!
Wir möchten, dass nicht mehr geschwiegen und weggeschaut wird – sondern möchten dazu ermutigen, sich einzumischen!
Lasst uns nicht schweigen. Jede*r kann was sagen – was tun!
Was genau ist StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt?
StoP möchte Gleichberechtigung in der Gesellschaft.
StoP informiert und holt das Thema in den öffentlichen Raum.
StoP knüpft Netze in der Nachbarschaft.
StoP beginnt, wenn Nachbar*innen gemeinsam aktiv werden.
StoP bietet Räume für Workshops und Treffen.
StoP „Stadtteile ohne Partnergewalt“ ist ein Projekt der Gemeinwesenarbeit: Hier kann sich die Nachbarschaft vernetzen und zusammen die Bedingungen im Kiez verbessern. Durch Zivilicourage und gemeinsame Aktionen können sich Nachbar*innen gegen Partnergewalt einsetzen.
Gewalt in der Partnerschaft und häusliche Gewalt sind weit verbreitet und kommen überall und in allen gesellschaftlichen Schichten vor. Vor allem Frauen*, FLINTA und Kinder sind von dieser Gewalt betroffen. Dennoch wird zu selten darüber gesprochen. Viele Betroffene schämen sich, haben Angst oder wissen nicht, wie sie sich Hilfe holen können. Oft schweigt das Umfeld – Freunde, Familie, Nachbar*innen – , weil sie nicht wissen, was zu tun ist oder weil sie glauben, die Gewalt sei Privatsache. Aber:
StoP gibt es in Berlin neben Neukölln auch in Kreuzberg und 2x in Spandau (Spandau-Siemsstadt und Spandau-Staaken) und in vielen Quartieren deutscher Städte. In Österreich existieren 45 StoP-Projekte!
Das StoP-Konzept wurde von Prof.in Dr.in Sabine Stövesand von der HAW Hamburg entwickelt.